Innenraum des zentralen Gedenkgebäudes des Holocaust Memorials in Bukarest. Ein durch den Sonnengang sich bewegener Schattenschlag bewegt sich über gas goldene Band mit den Vornamen der Verstorbenen. Die Spiegelung des Bodens suggeriert einen imaginären tiefliegenden Raum.
Säule der Erinnerung, 2009 
Holocaust Memorial in Bukarest 
17 x 1,50 x 1,5 Meter, Gußeisen

Peter Jacobi

In über 60 Schaffensjahren hat Peter Jacobi ein facettenreiches Werk geschaffen. Sein vielgestaltiges Werk kreist um Zeit, um Vergänglichkeit, oft in Gedenkskulpturen realisiert. Heute sind seine Werke in Museen und in öffentlichen Institutionen in verschiedenen Ländern zu finden. Mit seiner klaren und fordernden Haltung prägte er auch als Professor der Hochschule für Gestaltung Pforzheim viele Generationen von Studierenden in ihrer Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Kunst und des Designs.

Peter Jacobi stammt aus  Siebenbürgen in Rumänien. Er wird im Jahr 1935 geboren und studierte 1955 – 1961 Bildhauerei an der Kunstakademie Bukarest.

Nach seiner Übersiedlung nach Deutschland 1970 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim bis 1998.

Peter Jacobi lebt und arbeitet in Wurmberg bei Pforzheim.

 

Vita

  1935*                stammt aus Siebenbürgen in Rumänien 

  1955-1961       Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Bukarest 

  1970                  Übersiedlung nach Deutschland und deutsche Staatsbürgerschaft 

  1971-1998        Professur an der Hochschule fürGestaltung Pforzheim

Im Jahr 2018 gründet Peter Jacobi die Stiftung für Kunst und Design

Über die Stiftung

Die Stiftung möchte Künstler und Designer fördern, die schon ein überzeugendes Werk haben und finanzielle Mittel benötigen um ihre Projekte durchzuführen. Die Qualität des Werks ist ausschlaggebend für die Vergabe des Stipendiums. Diese werden mit alle zwei Jahre mit 30.000 Euro dotiert. Die Stadt Pforzheim und die Hochschule Pforzheim Fakultät für Gestaltung sind im Wechsel für die Ausschreibung und die Auswahl der Stipendiaten verantwortlich. Eine überregional zusammengestellte Fachjury entscheidet. Das geschaffene Werk des Stipendiaten wird in Pforzheim durch eine Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein Lehrauftrag an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim ist möglicher Bestandteil des Stipendiums.

Über die Entscheidung einen Lehrauftrag zu vergeben oder nicht zu vergeben entscheidet die Hochschule.

Zur Bewerbung eingeladen sind Künstler*innen, die einige Jahre nach dem Studienabschluss an einer Kunsthochschule ihr überzeugendes künstlerisches Werk entwickelt haben und bereits eine vielfältige, auch eventuell internationale Ausstellungstätigkeit vorweisen können.

 

Peter Jacobi
Stipendium 2027

Peter Jacobi Stiftung schreibt Stipendium für Kunst & Design 2027 aus
Jahresstipendium in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim und der Stadt Pforzheim widmet sich
dem Thema „Design und Inklusion“
Für das Jahr 2027/2028 schreibt die Peter Jacobi Stiftung für Kunst & Design ein Stipendium mit dem
Schwerpunkt „Design und Inklusion“ aus. Designer:innen können sich bis zum 15. Oktober 2026 für
die mit 30.000 Euro dotierte Förderung bewerben. Zum Stipendium gehören außerdem eine
öffentliche Abschlusspräsentation sowie ein Lehrauftrag an der Fakultät für Gestaltung der
Hochschule Pforzheim.

Der Stifter Peter Jacobi mit Angelika Drescher, Jurymitglied und Leiterin Kulturamt Pforzheim, und Prof. Johann Stockhammer, Dekan der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim und Beisitzer der Jury


Die Ausschreibung wendet sich an Designer:innen mit mehrjähriger Berufserfahrung und einem eigenständigen gestalterischen Profil. Entscheidend für die Vergabe sind die Qualität des Portfolios sowie die konzeptionelle und gestalterische Überzeugungskraft des eingereichten Projektvorschlags.
Voraussetzung ist ein Wohn- oder Arbeitssitz in Deutschland oder Rumänien.

Design als Praxis der Teilhabe
Der diesjährige Schwerpunkt rückt die gesellschaftliche und politische Dimension von Gestaltung in den Fokus. Gesucht werden Projekte, die der Frage nachgehen, wie Design zu mehr Teilhabe beitragen, gesellschaftliche Normen hinterfragen und neue Perspektiven auf Inklusion eröffnen kann. Die Peter Jacobi Stiftung möchte damit Designer:innen fördern, die Gestaltung als kulturelle, soziale und gesellschaftlich wirksame Praxis verstehen. Besonders willkommen sind Ansätze, die Design nicht nur als Problemlösung, sondern als kritische, forschende und spekulative Praxis begreifen, die alternative Modelle von Teilhabe entwirft.

Stiftung fördert Kunst und Design im Wechsel
Die Peter Jacobi Stiftung vergibt ihr Stipendium im zweijährigen Wechsel an Künstler:innen und
Designer:innen. 2027 jährt sich die Vergabe des Stipendiums zum vierten Mal. Der Künstler und
ehemalige Professor der heutigen Fakultät für Gestaltung, Peter Jacobi, gründete die Stiftung 2018,
um vielversprechende Projekte in Kunst und Design finanziell zu fördern.
Das Stipendium wird in Kooperation mit der Stadt Pforzheim und der Hochschule Pforzheim
vergeben. Für Peter Jacobi ist diese Zusammenarbeit ein zentraler Bestandteil der Förderung:
„Die enge Verbindung zur Hochschule und zur Stadt Pforzheim war mir von Anfang an wichtig.
Dieses Stipendium ist mehr als eine finanzielle Förderung – es schafft Vernetzung und Austausch.“
Jury und Auswahlprozess
Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine unabhängige Fachjury aus Vertreter:innen aus
Design, Kunst, Wissenschaft und Stiftung:

Jury 2027

Michael Hübl, Kunstkritiker und 2. Vorsitzender des Kuratoriums

Angelika Drescher, Leiterin Kulturamt Pforzheim

Prof. Johann Stockhammer, Dekan Fakultät für Gestaltung, Hochschule Pforzheim

Prof. Dr. Evelyn Echle, Fakultät für Gestaltung, Hochschule Pforzheim

Mohamed Zakzak, Inklusionsbeauftragter der Stadt Pforzheim

Prof. Dr. Tom Bieling, Designtheorie Hochschule Offenbach

Saskia Reibel und Matthias Lempart, ehemalige Stipendiat:innen

 Prof. Peter Jacobi, Stifter und Vorsitzender des Kuratoriums (beratend)

Förderumfang

Das Stipendium läuft vom 1. März 2027 bis 28. Februar 2028 und umfasst eine Förderung von
30.000 Euro. Zusätzlich wird eine öffentliche Präsentation beziehungsweise Ausstellung mit
Katalog durch die Stadt Pforzheim finanziert. Die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim
vergibt darüber hinaus einen Lehrauftrag, Workshop oder Vortrag im jeweiligen Fachgebiet der
Stipendiat:innen.

Bewerbungen sind bis zum 15. Oktober 2026 unter diesem Link möglich. Alle
Bewerbungsmodalitäten und Voraussetzungen finden sich hier:

Thema

Thematischer Fokus: Design und Inklusion

Der Schwerpunkt rückt die gesellschaftliche und politische Dimension von Gestaltung in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist ein erweitertes Verständnis von Design, wie es in der aktuellen Designforschung formuliert wird: Gestaltung beeinflusst maßgeblich, was als „normal“ oder „abweichend“ gilt, und trägt damit zur Konstruktion von Inklusions- und Exklusionsmechanismen bei. Wie kann Design Differenz produktiv machen? Wie lassen sich alternative Formen von Teilhabe entwerfen? Und wie kann Gestaltung dazu beitragen, gesellschaftliche Normen neu zu denken?

 Gesucht werden Projekte, die:

 

  • Design als aktive Praxis der Teilhabe begreifen und neue Zugänge zu gesellschaftlicher, kultureller oder technologischer Partizipation eröffnen

  • bestehende Normen, Standards und Ausschlüsse kritisch hinterfragen und transformieren

  • inklusive, diversitätssensible oder disability-informed Perspektiven in den Entwurfsprozess integrieren

  • partizipative, kollaborative oder co-design-basierte Methoden einsetzen

  • Design als Medium sozialer Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung sichtbar machen.

 

Mit dem Stipendium verfolgt die Peter-Jacobi-Stiftung das Ziel, Designer:innen zu fördern, die Gestaltung als kulturelle, soziale und gesellschaftlich wirksame Praxis verstehen und aktiv an der Entwicklung einer inklusiven Zukunft mitwirken. Besonders willkommen sind deshalb Ansätze, die Design nicht nur als Problemlösung, sondern als kritische, forschende und spekulative Praxis verstehen, die alternative Modelle von Teilhabe entwirft.

Rahmenbedingungen

  • Förderzeitraum: 01.03.2027 – 28.02.2028

  • Über das Stipendium hinaus finanziert:

    • Die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim einen Lehrauftrag, Workshop oder Vortrag im Fachgebiet der Stipendiat:innen

    • Die Stadt eine öffentliche Präsentation bzw. Ausstellung mit Katalog in Pforzheim

 

Wer kann sich bewerben?

 Zur Bewerbung eingeladen sind Designer:innen aus allen Disziplinen, die:

  • seit mehreren Jahren beruflich tätig sind

  • ein eigenständiges gestalterisches Profil entwickelt haben

  • ein überzeugendes Portfolio sowie eine klare konzeptionelle Haltung vorweisen können

  • ihren Wohn- oder Arbeitssitz in Deutschland oder Rumänien haben

 

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich digital und umfasst:

  • Lebenslauf

  • Portfolio bisheriger Arbeiten (Dokumentation, Publikationen, Projekte)

  • Projektvorschlag zum Thema „Design und Inklusion“

    • Beschreibung (Konzept, Zielsetzung, Relevanz, Vorgehen)

    • visuelles Material (Skizzen, Referenzen etc.)

 

Bewerbungsmodalitäten

  • Bewerbung per Upload unter diesem Link.

  • Einsendung aller Unterlagen in einer PDF-Datei bis max. 50 MB

  • Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2026

 

Verspätet eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Kontakt

Rückfragen richten Sie bitte an: stipendium-design@hs-pforzheim.de

 

For Romanian Applicants

  • Peter Jacobi Scholarship for Art & Design 2027

    Focus: Design and Inclusion

    Have you been working as a designer for several years and wish to develop and realise an innovative project at the intersection of design and inclusion, guided by a clear creative vision? Then we encourage you to apply!

    What does the scholarship offer?

    The Peter Jacobi Foundation for Art & Design offers a scholarship for the academic year 2027/28 with a focus on Design and Inclusion. Awarded on a two-year rotating basis, the scholarship supports artists and designers who have already established a compelling body of work and require financial support to realize a new project.

    The scholarship is €30,000.

    The selection is based on the quality of the applicant’s previous work as well as the conceptual and creative merit of the proposed project. The award is decided by an independent expert jury composed of designers, artists, professors, and representatives of the foundation.

    Thematic Focus: Design and Inclusion

    The focus is on the social and political dimensions of design. It builds on an expanded understanding of design as articulated in contemporary design research: Design significantly shapes what is considered “normal” or “deviant” and thus contributes to the construction of mechanisms of inclusion and exclusion.

    Key questions:

    • How can design make difference productive?

    • How can alternative forms of participation be created?

    • And how can design contribute to rethinking social norms?

    We are looking for projects that:

    • understand design as an active practice of participation and open up new forms for social, cultural, or technological engagement

    • critically examine and transform existing norms, standards, and forms of exclusion

    • integrate inclusive, diversity-sensitive, or disability-informed perspectives into the design process

    • employ participatory, collaborative, or co-design methods

    • highlight design as a medium for social innovation and social responsibility.

    With this fellowship, the Peter Jacobi Foundation aims to support designers who understand design as a cultural and socially impactful practice and who actively contribute to shaping an inclusive future.

    Approaches that regard design not merely as problem-solving but as a critical, exploratory, and speculative practice that develops alternative models of participation are particularly welcome.

    Applications may be submitted in German or English.

    General Conditions

    • Funding period: March 1, 2027 – February 28, 2028

    • In addition to the grant:

      • The School of Design at Pforzheim University will fund a teaching assignment, workshop, or lecture in the fellow’s area of expertise

      • The City of Pforzheim funds a public presentation or exhibition, including a catalogue

    Eligibility

    Designers from all disciplines are invited to apply who:

    • have been professionally active for several years

    • have developed an independent creative profile

    • can demonstrate a compelling portfolio and a clear conceptual approach

    • are based in Germany or Romania

    Application Materials

    Applications must be submitted exclusively in digital form and include:

    • Curriculum vitae

    • Portfolio of previous work (documentation, publications, projects)

    • Project proposal on the topic Design and Inclusion

      • Description (concept, objectives, relevance, approach)

      • Visual material (e.g. sketches, references, etc.)

    Application Procedures

    • Submit application via this link.

    • All documents must be combined into a single PDF file (max. file size: 50 MB)

    • Application deadline: October 15, 2026

    Late applications cannot be considered.

    For inquiries, please contact: stipendium-design@hs-pforzheim.de

Peter Jacobi Stipendium 2025

Peter Jacobi Stipendium 2025 vergeben 

Fynn Ribbeck erhält 30.000 Euro Förderung 

In enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim und dem Kulturamt Pforzheim hat die Peter-Jacobi-Stiftung ihr gleichnamiges Stipendium vergeben. Diesjähriger Stipendiat ist der Künstler Fynn Ribbeck. Mit seiner einzigartigen Verbindung von klassischer Skulptur und digitaler Technologie überzeugte er die Jury, indem er historisches Bildmaterial neu kontextualisiert und in verschiedene Medien überführt. Das Stipendium ermöglicht es ihm, an seinem Werk weiterzuarbeiten, und in Pforzheim auszustellen. 

Über den Preisträger 

Fynn Ribbeck, geboren 1995 in Lennep, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Kunsthochschule für Medien Köln. Heute lebt und arbeitet er in Köln und Düsseldorf. Ribbecks Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von digitaler Bildbearbeitung und physischer Skulptur. In seinen Videoarbeiten collagiert er historisches Bildmaterial, vorrangig aus der RAF-Ära, und animiert es durch digitale Techniken wie Motion Capture und KI-gestützte Bildgenerierung. Im Ausstellungsraum erweitert er das digitale Material durch Skulpturen und Installationen. Hierfür bedient sich Ribbeck handwerklicher Verfahren wie CNC-Fräsen und Zinnguss. 

Entscheidung der Jury 

Mit seiner innovativen Arbeitsweise, die digitale und analoge Medien sowie Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen lässt, setzt Ribbeck neue Impulse in der zeitgenössischen Kunst. Die Jury würdigt insbesondere, wie er sowohl mediale als auch inhaltliche Grenzen überschreitet und dabei etablierte visuelle Narrative neu interpretiert. 

Jury-Mitglied Prof. Dr. Silke Helmerdig erklärt: „Für mich ist die Arbeit von Fynn Ribbeck nicht nur inhaltlich stark, sondern besonders auch medial sehr zeitgemäß. Die Anwendung von KI und CGI trifft aktuelle Debatten um den Wirklichkeitsgehalt technischer Bilder. Dass er dazu historische Bilder aus dem kollektiven Gedächtnis nimmt und sich so auch mit Geschichtskonstruktion und der Macht über diese beschäftigt, macht die Arbeit jenseits der gewählten Mittel spannend. Auch die Rückführung in den Ausstellungsraum durch die skulpturale Weiterverarbeitung der digitalen Bilder, lässt mich gespannt seine weitere Entwicklung erwarten.“ 

Der Stifter des Preises, Peter Jacobi, betont zudem Ribbecks Status als „junger Star“ mit einem bereits beeindruckenden bildhauerischen Werk: „Ich sehe Fynn Ribbeck als Vertreter einer neuen Künstlergeneration, die sich jetzt ihren Weg in die Kunstszene bahnt. Er fügt sich ein in die Evolution der deutschen Kunstlandschaft und setzt dabei einen eigenen, markanten Akzent.“ 

Über 500 eingereichte Bewerbungen spiegelten nicht nur das große Interesse am Stipendium wider, sondern auch die beeindruckende Vielfalt der zeitgenössischen Kunstszene. Ein besonderer Gewinn für das Auswahlverfahren war der Kunstkritiker und Journalist Michael Hübl, der die Jury mit feinem Gespür durch den Entscheidungsprozess leitete. Seine Expertise trug wesentlich dazu bei, die Vielzahl herausragender Bewerbungen zu bewerten. 

Das Stipendium 

Als Stipendiat der Peter-Jacobi-Stiftung erhält Fynn Ribbeck eine Förderung von über 30.000 Euro und wird ein Jahr lang in seinen künstlerischen Arbeitsprozessen unterstützt. Abschließend wird er eine Ausstellung in Pforzheim realisieren, für die ihm das Kulturamt Pforzheim weitere 7.000 Euro sowie 3.000 Euro Zuschuss für den Druck einer Publikation zur Verfügung stellt. Seitens der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim besteht zudem der Wunsch, Ribbeck in die Lehre einzubinden, teilt der Dekan Prof. Johann Stockhammer mit.

Insbesondere diese Zusammenarbeit mit der Stadt und Hochschule Pforzheim ist es, was Peter Jacobi zur Gründung der Stiftung veranlasste:

„Ich freue mich sehr, dass wir das Stipendium zum dritten Mal vergeben.

Die enge Verbindung zur Hochschule und zur Stadt Pforzheim war mir von Anfang an wichtig. Dieses Stipendium ist mehr als eine finanzielle Förderung – es schafft Vernetzung und Austausch.“

 

                                                       Fynn Ribbeck:                                                                                      Preisträger des Peter Jacobi Stipendiums 2025                         Foto: Josephine Scheuer

 

2018 gründete der Künstler Peter Jacobi die gleichnamige Stiftung, die Künstler*innen und Designer*innen fördern will. In über 50 Schaffensjahren entwickelte Jacobi (geboren 1935 in Siebenbürgern, Rumänien) ein Werk, das die Bereiche Skulptur und Raumgestaltung nachhaltig beeinflusst. Als Professor der damaligen Hochschule für Gestaltung prägte Jacobi von 1971–1998 viele Generationen von Studierenden in ihrer Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Kunst und des Designs.

 

Videostills aus OKTOBER / Video, 11:07 Minuten, 16:9
Videostills aus OKTOBER / 11:07 Minuten, 16:9
Installationsansicht von Solid State Dream im Open Forum, Berlin
Hide and Seek (Detail) / Kunstleder, Tinte, Garn, Holz, Licht / 61 x 61 x240 cm
Distant Call (Detail) / Kunstleder, Kunstfell, Tinte, Garn, Holz, Licht /125 x 61 x 168 cm
Installationsansicht aus OKTOBER / Video, 11:07 Minuten, 16:9

Jury 2025

Angelika Drescher, Leiterin Kulturamt Pforzheim

Peles Duo, 1. Preisträger Stipendium Kunst 2021

Prof. Heike Gallmeier, Hochschule Pforzheim Fakultät für Gestaltung, Malerei

Prof. Silke Helmerdig, Hochschule Pforzheim Fakultät für Gestaltung,
Fotodesignerin und Künstlerin

Michael Hübl, Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Karlsruhe

Bettina Schönfelder, Ausstellungskuratorin

Vergangene Preisträger​

Designstipendium 2023/24:

Shortnotice, Grafikdesign-Studio aus Berlin

 https://shortnotice.studio/

Dieses Mal wurde das Thema „Future Mobility“ von der Stiftung vorgegeben.  

Sascia Reibel und Mathias Lempart, werden mit dem Designstipendium 2023 ausgezeichnet. 

Das Stipendium war mit 30.000 € dotiert. Im Rahmen der Peter Jacobi Stiftung erhielten sie zusätzlich einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim.

Teil des Stipendiums war auch eine umfangreiche Abschlussausstellung in der Pforzheim Galerie. Die Realisierung für die Ausstellung wurde mit 7.000 € vom Kulturamt bezuschusst. Außerdem wurde eine Publikation mit 3.000 € unterstützt.

Sascia Reibel und Mathias Lempart (Shortnotice Studio) fotografiert von Michelle Mantel, 2024
Bürgermeister Smidt-Brücke, 28199 Bremen, Wanderausstellung auf dem Schiff.
Pforzheim nach Bremen Foto: Sascia Reibel, Mathias Lempart 

Ausstellungsansichten, Pforzheim Galerie „Future Mobility and Other Ghosts from the Past“  von Mathias Lempart und Sascia Reibel, 2023 Foto: Meyer, Pforzheimer Zeitung; 

“Future Mobility and Other Ghosts from the Past“ von Mathias Lempart und Sascia Reibel  befragt die Zukunft von Transporttechnologien. Der Blick richtet sich nicht auf die   technischen Möglichkeiten von Morgen, sondern blickt zurück, wie sich unsere Fortbewegungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten verändert haben.Die Ausstellung ist wie eine Zeitreise,die schlaglichtartig das einstige Versprechen einer ungehemmten globalen Mobilität untersucht. „Future Mobility“ stellt in diversen Installationen die Frage, wie wir das Reisen in einer immer näher zusammenrückenden Welt wahrnehmen. In diesem Kontext erwecken die Innovationen der Luft- und Schifffahrt wie auch des digitalen Raumes das beklemmende Gefühl, dass die ständige Beschleunigung nicht mehr eingeholt werden kann.  

Kunststipendium 2021/22 

Peles Duo 

http://pelesduo.com/  

Das Künstlerinnenduo Peles Empire, heute Peles Duo, bestehend aus Katharina Stöver und Barbara Wolff, Absolventinnen der Städelschule Frankfurt, erhält das erste Peter Jacobi Stipendium für Kunst.

Das Stipendium war mit 30.000 € dotiert. Im Rahmen der Peter Jacobi Stiftung erhielten sie zusätzlich einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim.

Teil des Stipendiums war auch eine umfangreiche Abschlussausstellung im Kunstverein im Reuchlinhaus. Die Realisierung für die Ausstellung wurde mit 8.000 € vom Kulturamt bezuschusst. Außerdem wurde eine Publikation mit 3.000 € unterstützt.

Der Name Peles Empire geht zurück auf das Schloss Peles in Rumänien das für den Historismus des 19. Jahrhundert typisch, Baustile aus verschiedene Epochen, eklektisch vereint.

 

Ausstellungsansicht Peles Duo (links Barbara Wolff, rechts Katharina Stöver), „You are fire, dressed in fire“, Kunstverein im Reuchlinhaus, Pforzheim, 2022
Ausstellungsansicht Peles Duo, „You are fire, dressed in fire“,
Installationsarbeit in der Matthäuskirche Berlin 2024

Peter Jacobi und die beiden Stipendiatinnen feierten im September 2023 ein Wiedersehen durch eine gemeinsame Ausstellung in der SUPRAINFINIT Galerie in Bukarest.

Ausstellungsansicht in der „Suprainfinit Galerie Bukarest“, Peles Duo und Peter Jacobi 2023. 
Das große Bild ist eine Interpretation von Peles Duo von einer in der Ausstellung befindlichen Skulptur von Peter Jacobi

Peter Jacobi Werkpreis 2021

für Käthe Kruse

 

Ein weiteres Stipendium wurde 2021 für die Künstlerin Käthe Kruse vergeben. Ihre beiden Ausstellungen in Berlin, in der Galerie Nord/ Kunstverein Tiergarten und in der Zwinger Galerie, Der 7-stündige Film und eine Langzeitlesung konnten über Streaming-Plattformen gezeigt werden.

Der Preis, der eigens für sie eingerichtet wurde, war mit 3000€ dotiert.

Die Künstlerin trug mit der Gruppe „die Tödliche Doris“ einen bedeutenden Anteil zur Avantgarde Berlins der frühen 80 er bei. Käthe Kruse arbeitet multimedial in Musik, Fotografie, Filmkunst, Video, Performance und Literatur.

 

Käthe Kruse bei der Lesung für den siebenstündigen Film „366 Tage“ in der Ausstellung „Ich sehe“ 
in der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten, Berlin, 2020, Foto: Veronika Witte, Berlin

Ziel des Stifters

„Ich möchte Künstler und Designer fördern die schon ein überzeugendes Programm haben und finanzielle Mittel benötigen, um ihre Projekte durchzuführen. Die Qualität des Werkes ist ausschlaggebend für die Vergabe eines Stipendiums. Diese werden mit 30.000 Euro jährlich dotiert. Die Ausschreibung erfolgt in Fachzeitschriften. Die Stadt Pforzheim und die Hochschule Pforzheim Fakultät für Gestaltung sind im Wechsel für die Ausrichtung des Stipendiums verantwortlich. Eine überregional zusammengestellte Fachjury entscheidet. Das geschaffene Werk der Stipendiaten wird in Pforzheim und/oder Enzkreis durch eine finanziell geförderte Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.“

– Peter Jacobi

Kuratorium

Foto: Sebastian Seibel

Peter Jacobi 
Vorsitzender  
Bildhauer & Stifter

peterhjacobi.de

Michael Hübl
2. Vorsitzender
Kunstkritiker

Bettina Schönfelder
Ausstellungskuratorin,
Kunstkritikerin

Johann Stockhammer
Dekan Fakultät Gestaltung
hs-pforzheim.de

Angelika Drescher
Leiterin Kulturamt Pforzheim

pforzheim.de/kultur

Prof. Dr. Evelyn Echle
Kultur und Medientheoretikerin Hochschule Pforzheim

hs-pforzheim.de

Am 08. April 2025 verabschiedet Stifter Peter Jacobi den großzügigen Förderer unserer Stiftung Herrn Jens Eberhardt mit einer Skulptur aus seiner Sammlung.

Foto: Michael Hübl

Unterstützer: Stiftung Dr. Hans Eberhardt

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Kontakt

Katrin Zauner
Stiftung für die Region –
Sparkasse Pforzheim Calw

Tel:     07231 992772
Mail:   katrin.zauner@skpfcw.de

Pressekontakt

Emmelie Ödén                              Pressereferentin                                                Fakultät Gestaltung

Telefon: 07231 286718.                                     Mail: emmelie.oeden@hs-pforzheim.de.    

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